Freitag, 22. Dezember 2006
Peter back to good old Europe
Ersten Berichten zufolge ist er gut gelaunt, im Maßanzug aus Asien und hat auch sein Studienjahr bestanden - und wir sind alle sehr, sehr glücklich. Und freuen uns hier auf die Fotos von den Etappen der Rückreise.
Schöne Weihnachtstage und einen guten Rutsch in ein erfolgreiches Null-null-sieben. Möge es von Glück, Gesundheit und Gelassenheit geprägt sein!
Im (eigenen) Auftrag
grüßt:
Caroline
Samstag, 9. Dezember 2006
Neue Bilder im Internetphotoalbum
Von Singapur nach Kuala Lumpur

Nachdem ich nun Australien wieder verlassen habe, kann ich mich auch ein wenig negativ ueber das Land aeussern. Es ist unglaublich teuer! Derweilen war ich vier Tage in Singapur und habe dort Jesie, eine Studienkollegin aus Wellington, besucht. Die Stadt ist beeindruckend, alles sehr sauber und ordentlich, was extrem untypisch fuer asiatische Staedte ist. Hab gerade einen guten Vergleich, da ich mich gerade in Kuala Lumpur befinde. Mit Jessie war ich viel Chinesisch essen, was ein himmelweiter Unterschied zur chinesischen Küche in Deutschland ist.
Danach bin ich mit dem Bus (erstaunlich billig, alles in allem nicht mehr als 5 Euro) nach Melaka gefahren, wo ich eine Nacht geblieben bin. Abends wurde ich dort von einem sinflutartigen Regen ueberrascht, was sich in Kuala Lumpur gestern wiederholt hat. Denke, die haben hier wohl gerade Monsun, eigentlich eine Info die man vor Reisebeginn checken sollte. In Melakea habe ich dann im Guesthouse Antoine kennengelernt und wir haben spontan entschlossen, das Zimmer zu teilen, was den Preis auf 12 Ringitt (ungefaehr 3 Euro) gedrueckt hat. Mit Antoine bin ich denn den naechsten halben Tag in Melakka rumgetigert, haben uns historische Ueberbleibsel der portugisischen, hollaendischen und britischen Besatzung angesehen. Mittags bin ich dann mit dem Bus weiter nach KL fuer 10 Ringitt. Die Fahrt sollte eigentlich 2 1/2 Stunden dauern. Waren aber dann doch 4 1/2. Wie bereits gesagt, danach wieder Regen. Heute Morgen bin ich den halben Tag in KL rumgelaufen hab mir Chinatown little india und den colonial district angesehen und lade gerade wieder den Akku fuer meine Kamera. Morgen will ich in die cameron highlands weiter, ein bisschen Jungle experience mitnehmen. So dann werd ich mal schauen, was ich da noch an Photos habe. Die Photos sind in Reihenfolge: singapur esplanade, Chinatown und Melaka - gesehen aus dem Guesthouse.
Montag, 27. November 2006
peter in sydney



hier hab ich noch ein paar photos aus sydney und byron bay.
Und noch ne email, die ich vor ein paar tagen verschickt habe in der ich von meinen weiteren plaenen erzaehle:
schoen zu lesen, dass der gute alte treibhauseffekt im alten europa noch immer funktioniert. hier leider allzu gut und deswegen hab ich mir beim am strand rumlungern einen partiellen sonnenbrand eingefangen. partiell, da er fleckig ist an den stellen, an den ich nach dem baden nicht sorgfaeltig mit meiner turbo-sonnencreme aus nz gearbeitet habe.
meine tage sehen in etwa so aus, dass ich wie heute vormittags einen kleinen ausflug zu den oertlichen sehenswuerdigkeiten mache, mittags meine weiterreise und nahrungsaufnahme koordiniere - plus kontakte zur aussenwelt. nachmittags, nachdem der sonnenpeak vorbei ist, geht es dann an den strand, rumhaengen und baden. das thema surfen bearbeite ich bisher nur passiv aus der beobachterposition. ist sehr beeindruckend was die jungs hier so koennen und vielleicht probier ich das auch noch mal. ist aber aehnlich wie tauchen, segeln, jeeptouren etc. alles immer ein bisschen teuer und ich will meine eh schon angeschlagene reisekasse nicht vor der zeit endgueltig sprengen. immerhin kommt noch asien, wo man fuer das gleiche geld weiter kommt oder andersherum: wo aehnliche veranstaltungen weniger kosten, hoffe ich. nach dem strand geht es dann ins backpackers, meist ein yha, da bester standard, wo ich dann meistens denn rest des tages verbringe, lesend oder wie gestern auf ein paar bier mit den anderen reisenden. gestern becks mit jens aus daenemark und chris und paul aus den uk. deswegen heute alles ein bisschen langsamer.
morgen werde ich den vormittag am strand verbringen, mittags weiter nach surfers paradies fahren, wo ich dann drei stunden mir die wohl touristischste stadt australiens ansehen werde. laenger will ich dort nicht bleiben, stell mir die stadt wie el arenal auf mallorca vor und das hatte ich bereits und bin immer noch satt. am selben tag fahre ich dann nach brisbane weiter, eine stadt, von der ich auch schon gehoert hab, dass man da nicht gewesen sein muss, aber dort wohnt ein freund vom scotty, den geh ich dann mal besuchen und werde da hoffentlich auch uebernachten koennen. von dort aus will ich dann meine beiden hauptausfluege organisieren: fraser island, der welt groesste sandinsel (noch immer nicht sicher, was ich da machen werde, jeep tour oder wandern oder vielleicht mit einem geliehenen fahrrad, waere mir eigentlich am liebsten) und segeln in den whitsundays (??)inseln rund ums great barrier reef, mit schnorcheln und vielleicht auch tauchen, werd ich noch sehen.) dnnach noch zwei stops auf dem weg nach cairns, magnetic and hinchinbroke (?) island, beide bekannt fuer super natur und dann cairns, wo ich tobi und lisa aus ensingen besuche. dannach zurueck nach sydney.
so viel zu meinen plaenen.
habe heute einen waran, ein paar schildkroeten, einen manata-rochen und ein paar bottle nose dolphins gesehen. alle in freier wildbahn. tolles land. so jetzt werd ich erstmal dem stefan, dass ist der den ich in brisbane besuchen werde, davon in kenntnis setzen, dass ich morgen abend bei ihm aufschlage.
also bis die tage!


nach langer zeit mal wieder ein lebenszeichen auf diesem blog. ich bin inzwischen fertig mit studieren in NZ und auf der rueckreise durch den osten australiens. hier seht ihr mich im jeep auf fraser island, der groessten sandinsel der welt. wir waren dort drei tage, haben campiert und ich bin einen tag den jeep gefahren, unter anderem am strand mit 80 kmh, was witzig war. danach waren wir, das sind uebrigens chris aus UK, jens aus daenemark und ich, in den whitsundays segeln, das sind inselgruppe noerdlich von brisbane mit wahnsinnsstraenden und tollen korallenriffen, in denen wir schnorcheln waren. morgen geht es nach magnetic island weiter und danach nach cairns, wo ich lisa und tobi aus ensingen treffen werde. und dann weiter nach asien.
Montag, 30. Oktober 2006
Peter wieder unterwegs
Im eigenen Auftrag :-)
Caroline
Dienstag, 18. Juli 2006
Fotoalbum
In den letzten Tagen hat sich hier in Wellington nichts verändert. Ich sitze immer noch an meinem "Paper" für mein 40-Punkte-Ganzjahresseminar. Eigentlich wollte ich das zum 1.8. fertig haben, da Asmara am Tag darauf hier eintreffen wird, um dann fast einen ganzen Monat zu bleiben. In der Zeit wollen wir natürlich ein wenig rumreisen. Leider hat mich zwischenzeitlich meine alte Faulheit eigeholt, und so werde ich nun versuchen, so viel wie möglich bis zum August wegzuschaffen. Total faul war ich natürlich nicht, die meiste Zeit hab ich mit Papern für andere Kurse verwendet, was auch der Grund ist, warum ich in letzter Zeit so wenig hier veröffentlicht habe.
Samstag, 8. Juli 2006
Ken Lay ist tot!
Sonntag, 2. Juli 2006
WM-Eröffnung
Die WM ist fast vorbei und ich habe noch nicht mal von unserer WM-Eröffnung hier in Wellington berichtet. Das will ich nun nachholen. Am Tag der Eröffnung haben wir uns, der größte Teil der Jura-Studenten aus Deutschland hier in Wellington zusammen mit ein paar Freunden aus anderen Ländern, bei Andreas getroffen, um uns auf den Abend ein wenig einzustimmen. Da das Spiel unserer Nationalmannschaft durch die Zeitverschiebung hier erst um 04.00 Uhr zu sehen war, hatten wir also reichlich Zeit. Diese verbrachten wir mit Berichten von den letzten Turnieren, die Sky-Sports zeigte; kein Ersatz zur Vorberichterstattung zu Hause. Manche verbrachten den Abend auch noch mit ein paar starken Drinks, vernünftigerweise habe ich mich da zurückgehalten, was mich am nächsten Tag zu einem einigermaßen geregelten Tagesablauf befähigte. So gegen 03.30 Uhr sind wir dann ins Filmarchiv gezogen, wo Goethe-Institut und Deutsche Botschaft gemeinsam ein Fußballfrühstück zur Übertragung der Eröffnung angeboten haben. Da wir uns beizeiten auf die Gästeliste hatten eintragen lassen kamen wir auch alle rein und konnten bei einem gesponserten Frühstück - mit sehr leckeren Schoko-Croissants, Früchten und Kaffe - die Eröffnung feiern. Wir sind als lauter, bunter Haufen ziemlich aufgefallen, so dass wir am nächsten Tag in einer regionalen Zeitung und im nationalen Fernsehen im Frühstücksprogramm zu sehen waren. Das Spiel lief dann auch noch zur vollsten Zufriedenheit, so dass wir dann morgens um 07.00 zufrieden nach Hause und in unsere Betten konnten.
Freitag, 9. Juni 2006
Impressionen

Heute war offiziell mein letzter Tag beim Internship. Ich werde aber noch das eine oder andere Mal hingehen, da ich noch einen Report fertig schreiben muss und auch versprochen habe, meinen Nachfolger einzuarbeiten. Die Leute im Office waren so nett und haben mir ein kleines Geschenkpaket gepackt: Der Vogel ist eine Designerkachel und zeigt den "Puckeko" - auch bekannt als "Purple Swamphen", zusammen mit typisch neuseeländischen Süßigkeiten wie dem "Chocolate Hockey-pockey Fish" und einem "handmade Chocolate Frog".

Da ich schon mal dabei bin, hier noch 'nen Einblick: das sehe ich, wenn ich vom Arbeiten aufblicke.
Wandern auf dem Holesworth Track
Florian und ich waren zwei Tage in der Nähe von Wellington wandern. Es gibt im näheren Umfeld vom Wellington mehrere Naturschutzgebiete die echt verlassen erscheinen. So hat man in nur einer Stunde fahrt „echte“ Wildnis - dachten wir.
Dass sie so echt ist, damit haben wir nicht gerechnet. Aber ich will nicht vorgreifen. Wir hatten geplant, von Featherston nach Upper Hutt zu wandern. Dafür waren zweieinhalb Tage eingeplant.
Leider setzte nur zwei Stunden, nachdem wir losgegangen waren, Regen ein, und der ohnehin schon nicht gerade „moderate“ Weg verwandelte sich in eine immer größer werdene Pfütze, auf der wir fast nur noch rutschten. Der Weg bestand schnell nur noch aus Schlamm und Wurzeln. Beim Überqueren eines Creaks ist Florian dann auch noch reingefallen.
So haben wir zur ersten Hütte anstatt der geplanten drei Stunden fünf gebraucht.
Damit war aber das Weitermarschieren zur nächsten Hütte gestorben. Also sind wir erstmal in der ersten Hütte geblieben und hatten just, als der Regen gerade ein apokalyptisches Niveau erreicht hatte, ausgerechnet, dass wir es in den verbleibenden anderthalb Tagen nicht bis zu unserem Ziel schaffen würden. Dazu kam noch die Info, dass auf unserem Weg eine Brücke weggespült worden war.
Zum Glück haben wir haben in der Hütte zwei andere Typen getroffen, die uns anboten, mit ihnen zu ihrem Ausgangspunkt zu gehen, sie würden uns dann mit dem Auto zum Bahnhof fahren. Aber das Auto war in weiter Ferne. Auf dem Weg mussten wir erst einen Creak überqueren und der war nun, da es ja den ganzen Tag geregnet hatte, etwas angeschwollen. 
Um genau zu sein: was vorher knöcheltief war, ging uns nun bis zur Hüfte und hatte deutlich an Geschwindigkeit gewonnen. Erst hörte es auf zu regnen. Zwei Stunden später sank langsam auch der Wasserpegel. Erst jetzt machte sich einer der anderen Jungs auf den Weg durch den Strom, ein Seil um die Hüfte gewickelt. Und er hat es auf die andere Seite geschafft! Wir haben dann ein Seil zwischen zwei Bäume gespannt, die Rucksäcke aufgesetzt und uns am Seil entlang durch die Fluten gehangelt. Abgesehen davon, dass mir bei der langen Warterei extrem kalt war, war’s doch ganz witzig.
Jetzt war der Weg zum Parkplatz frei. Am Abend kamen wir warm und halbwegs trocken mit dem Zug in Wellington an.
Dienstag, 6. Juni 2006
Kalte Ferien
Ab dieser Woche haben wir etwa einen Monat lang Ferien, was viele der Kollegen dazu genutzt haben, entweder in NZ rumzureisen oder zu ferneren Zielen wie Fiji oder Australia aufzubrechen. Ich bleibe hier, da ich noch "Paper" fertig schreiben muss. Nicht, dass das die anderen nicht auch müssten, aber ich will ja auch früher für einen längere Rückreise aufbrechen und zwischendrin auch Zeit für meinen Besuch haben. Insoweit also nicht viel Neues, außer dass es hier um einiges kälter geworden ist, was man an dem Bild sehen kann.
Meine Wohnung hat sich als gute Wahl herausgestellt, da sie wie mir scheint noch zu den wärmsten gehört. Und mit Mütze wird einem auch nicht so schnell kalt. Übrigens ein Schnäppchen in Darjeeling, umgerechnet 50 Cent. Denn farb- und formschönen Puli hab ich mir hier im Warehouse gekauft und ja, er war genauso billig, wie er aussieht. Aber er schön hält warm und mir wird es egal sein, wenn unsere klamottenfressende Waschmaschine ihn verschlingt. Ich werde mir am Freitag sogar noch zwei weitere hohlen. Für 12 $ schaut man nicht so sehr auf das Design oder darauf, dass die Ärmel zu kurz sind. Hier noch der Schnappschuss der letzten Woche.
Mittwoch, 31. Mai 2006
Mein Arbeitsplatz CLC Bilder
Alles ein bisschen durcheinanderwie auch mein Arbeitsplatz. Die ersten beiden Bilder sind die Bibliothek.

An dem Computer vorne rechts habe ich immer gearbeitet.
Die drei Bilder sind das Großraumbüro.



Im Gebäude mit den gelben Platten befindet sich das Büro im zweiten Stock. Inzwischen sieht es im Büro ein wenig anders aus, nachdem neue Möbel gekauft wurden und ich ein wenig aufgeräumt und geputzt habe.

Bilder von meiner Uni












Hier hab ich ein paar Bilder von meiner Universität gepostet. Tatsächlich ist dies nur der kleine Campus im Regierungsbezirk, gegenüber dem Parlament zwischen High Court und dem Defense House. Sozusagen im Zentrum der Macht, wenn man berücksichtigt dass ich von Neuseeland spreche. Wir sind im Governmental Building untergebracht. Wie der Name sagt ehemaliger Sitz der Regierung und das zweitgrößte Holzgebäude der Welt. Teilweise haben wir aber auch im Westwing des nahegelegenen Bahnhofs Seminare. Die meist Zeit verbringe ich inzwischen, da mein Internship bereits vorbei ist in der Bibliothek die im Südflügel der Lawschool untergebracht ist. Die Bilder zeigen das Haupt eines berühmten Neuseeländers vor unserer Lawschool, das Lawschoolgebäude, die Cafeteria, den Eingang zur Bib, der postgradroom, Eingang zum Lesesaal in der Bib, das Wahrzeichen der Uni, Eingang und Hörsaal im Bahnhof, die Lawschool im Hintergrund das Parliament, das Treppenhaus und mein Arbeitsplatz in der Bib.
Dienstag, 30. Mai 2006
Selbstorganisation: Fluch oder Segen
Industriesoziologe Voß über Verantwortung,
Selbst-Ausbeutung und den Verlust von Privatleben
Berliner Zeitung, vom 29.05.2006 Wirtschaftsseite
Herr Professor Voß, seit einiger Zeit appellieren Politiker und Unternehmen an die Menschen in Deutschland, "Verantwortung" zu übernehmen, vorzugsweise auch "Eigenverantwortung". Sind die Deutschen verantwortungslos geworden?
Interview: Stephan Kaufmann
Herzlichen Dank an meine Schwester Caroline, von der ich diesen Artikel habe.
Sonntag, 28. Mai 2006
Meine Wohnung
In diesem äußerst ansprechenden Gebäude habe ich für die Dauer meines Neuseelandabenteuers meine Bleibe gefunden.






Die Sicht aus meinem Fenster ist einmalig. Der formschöne Betonblock den man gerade noch so wahrnimmt ist übrigens die australische Botschaft.
Die Sicht aus meinem Fenster ist einmalig. Der formschöne Betonblock den man gerade noch so wahrnimmt ist übrigens die australische Botschaft.














