Mittwoch, 29. Oktober 2008

Urlaub????

Heute der "set back" durch meinen Chef. So wie ich den Urlaub beantragt habe, ginge das nicht. In der zweiten Januarwoche könne ich nicht frei bekommen. Auch, dass ich da von zwei Freunden Besuch bekomme, half vorerst nichts. Das hätte ich ihm ja nicht gesagt. Die Kollegin hat den Urlaub bekommen (22.12.2008 - 01.01.2008; 8 Werktage), den sie wollte, schon bevor Sie hier angereist ist. Sie hatte ihm gesagt, dass Ihre Familie sie zwischen Weihnachten und Neujahr besuchen kommt. Kompromissvorschlag seinerseits, ich könne ja einen Freitag und einen Montag rund um das Wochenende um den 10. Januar Urlaub nehmen. Soweit ich mich erinnere, fliegen Klaus und Volker am 10. wieder nach Deutschland, also ist mir damit auch nicht geholfen. Grund für das Ganze: wir sind im Januar vier Referendare, haben aber nur drei Arbeitsplätze. Deswegen soll ich die Woche Urlaub auf die Woche bevor ich fliege, vor dem 24. Januar legen. Außerdem sei mein gewünschter Urlaub insgesamt zu lang (vom 25.12.2008 bis zum 12. Januar 2009). Das sind insgesamt 18 Urlaubstage, davon zwei Feiertage, sechs Wochenendtage und lediglich zehn Werktage, an denen ich wirklich Urlaub nehmen würde. Und dabei ist das die einzige Woche, wo ich wirklich nicht verhandlungsbereit bin. Ich habe gesagt, dass ich drüber nachdenke. Und dass, wo ich mir schon den Stress gegeben habe, eine Woche früher anzureisen.

Dienstag, 28. Oktober 2008

Unterkunft gesichert

Gestern habe ich meinen Mietvertrag für die Dauer meines Aufenthalts festgemacht und dabei gleich geklärt, dass mich Anfang Januar zwei Freunde besuchen kommen. Klaus und Volker müssen sich jetzt definitiv kein Hotel suchen. Hier aber direkt die Warnung, die Bude ist weder schön noch richtig sauber. Ich werde zwar nochmal durchputzen, bevor Ihr kommt, aber ob dass viel helfen wird ...?! Wir sollten dann noch klären, was Ihr gerne machen wollt, während Eurer Zeit hier in Singapur. Dafür sei schon mal vorausgeschickt: In Singapur ist es das ganze Jahr über heiß und die Luftfeuchtigkeit sehr hoch. Das bedeutet, dass man hier das Schwitzen anfängt, sobald man nur einen Fuß aus den überall klimatisierten Räumen setzt. Generell bietet Singapur nicht so viele Sehenswürdigkeiten. Historisches nur bedingt, ältere Architektur nur am Rande, dafür Unmengen an shoppingmalls. Generell scheint Einkaufen hier der Sport NR. 1 zu sein. Wir könnten Euren Aufenthalt aber auch teilweise außerhalb Singapurs verbringen. Prinzipiell gehen von Singapur aus jede Menge Billigflieger in die gesamte Region. Anbieten würde es sich, einen kleinen Trip zu machen, z. B. nach Angkor Wat in Kambodscha. Meldet euch doch kurz und sagt mir, was Ihr gerne tun würdet. Außerdem müsst Ihr mir Eure Flugdaten mitteilen, damit ich Euch abholen kann.

Samstag, 25. Oktober 2008

Kostenloser SMS Chat mit mir

Ich bin inzwischen stolzer Besitzer zweier neuer Telefonnummern.

82070058

ist meine neue Mobiltelefonnummer hier in Singapur. Unter der Überschrift (einfach drauf klicken) findet sich ein Link, der Dich direkt zu einem kostenloses Internetservice weiterleitet, über den du mir via Internet eine SMS schicken kannst. Bitte schick mir doch kurz eine SMS, wenn du diesen Eintrag gelesen hast. Über die Internetseite können wir dann kurz (ich glaube drei Mal hin und her) einen kleinen Chat halten.

07042 1794 026

ist meine neue SkypeIn-Telefonummer, über die man mich in Deutschland zu den dortigen Gebühren anrufen kann - und von wo aus man dann über das Internet mit meinem Computer in Singapur verbunden wird, wenn er denn an ist. Über gelegentliche Anrufe würde ich mich sehr freuen. Natürlich findet man mich auch bei Skype unter:

Peter.El

In Singapur trifft man die Mächtigen der Welt. Und es stellt sich heraus, die sprechen Schwäbisch.

Gestern war ich mit dem Chef auf einer Werbeveranstaltung der Universität Karlsruhe für ihren internationalen Master-Studiumsableger „Carl-Benz-Schule“. Die CBS ist auch in Karlsruhe, der Unterricht findet in der Universität Karlsruhe statt. Es werden nur spezielle Vorlesungen auf Englisch gehalten und es läuft alles verschulter ab. Und das kostet den internationalen Studenten dann 12.000 Euro im Jahr. Danach noch „wine und nibbles“, zuerst mit dem Leiter des internationalen Nachwuchsprogramms vom Daimler, der ist aus Rilasingen-Worblingen in der Nähe von Konstanz. Nach vier Wein waren wir per Du und haben uns dann der Diskussionsriege der „Alten Männer“ angeschlossen. Darunter ein Herr Kurt von der Universität Karlsruhe, seines Zeichens wohl Professor dort, der Chef der Außenhandelskammer und Dr Rainer Thiel, President & CEO, DaimlerChrysler South East Asia. Mit dem hatte ich dann eine ziemlich angeregte Diskussion über Werte der Gesellschaft, Aufgabe der Manager in der Gesellschaft und sich zum negativen verändernder Berichterstattung über Äußerungen von Personen die besonderen Fokus des öffentlichen Interesses stehen. Alles in allem ein hochinteressanter Abend.

Meine Karte "Mein Block"

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Erste Infos aus Singapur

Inzwischen ist auch mein zweiter Arbeitstag vorbei und ich hab mich noch immer nicht an den Gedanken gewöhnt in Singapur zu sein. Im Büro läuft die Klimaanlage, und nur beim Gang auf die Toilette merkt man, dass es draußen 30 Grad mit 85 % Luftfeuchtigkeit sind. Meine neue Wohnung ist nicht so toll, da ein wenig lieblos eingerichtet, mit Industriebeleuchtung in einem 30-stöckigen Wohnbunker aus Beton. Zwei Mitbewohner, davon einer aus Frankreich der hier seinen Master in Nano-Engineering machen will sowie ein zweiter, den ich bisher nicht getroffen habe, der am Wochenende ausziehen soll und dessen Zimmer ich erben werde. Zurzeit wohne ich im Zimmer des Hauptmieters, der nach Aussage meines französischen Mitbewohners eigentlich nie da ist, weil er so gut wie bei seiner Freundin wohnt. Neue Fotos gibt es leider noch nicht, da ich Probleme mit einer Ausrüstung habe. Sobald die behoben sind, gibt es auch wieder was zu sehen.

Peter unterwegs

Heute vor einer Woche bestieg Peter den Flieger - und ist inzwischen dabei, sich für ein Vierteljahr in Übersee einzurichten. Sein Arbeitgeber half bei einer ersten Unterkunft, und dem Vernehmen nach scheint er ganz zufrieden. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass unter dem Einfluss vieler neuer Eindrücke man oft gar nicht so richtig weiß, wie es einem geht, da muss erst wieder eine gewisse Normalität eintreten.